Ein Tag in den Bergen

Der Ausblick vom Observatorium – gen Osten

Heute morgen schafften es einige von uns zum Bestaunen des Sonnenaufgangs schon um 5 Uhr früh aus den Federn. Aufgrund unserer privilegierten Schlafsituation auf dem Gipfel ging das direkt vor der Tür…

Professor Klemm zeigt uns die Grenzschicht

Um neun Uhr begann dann der Tag für alle mit einer Erkundung der Wetterstation vor Ort. Hier bot sich in der am Morgen noch klaren Luft ein hervorragender Blick auf die Grenzschicht unter uns und verschiedene Wolken. Mit einem Auge auf den sich schnell ändernden Werten in der Station ließ sich die Veränderung der Bedingungen mit der Sonneneinstrahlung gut beobachten. Die Wolken wuchsen rasch und hüllten (leider) auch unseren Gipfel in mal mehr und mal weniger dichten Nebel. Dieser Prozess lässt sich in dem von Moritz erstellten Zeitraffer sehr schön beobachten 😉

Wolkenzeitraffer von der Station aus

Nach einem kleinen Mittagessen hatten wir ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Während Einige die Zeit nutzten, um sich auszuruhen und zu lesen (oder ihre Referate vorzubereiten), wollten Andere gern wandern und die Gegend erkunden. Im gemütlichen Tempo ging es erstmal zum „offiziellen“ Gipfel des Mt. Lulin (der fast genau auf Höhe der Station liegt). Hier lag noch alles in Wolken. Nach einem kurzen Check wie es der Gruppe mit der doch spürbaren Höhe ging, entschieden wir uns, noch etwas weiter zu gehen. Das hat sich gelohnt! Von einer fast baumfreien Wiese am Hang bot sich uns mit den zeitweise aufreissenden Wolken ein traumhafter Blick über die Nachbargipfel. Motiviert stiefelten wir weiter den Rundweg entlang, konnten nochmal ein Muntjak beobachten und ein bisschen Stärkung aus den Autos holen, bevor wir wieder den Berg zur astronomischen Station hochgelaufen sind.

Nach einer kurzen Verschnaufspause ging es weiter im Programm. Alina stellte uns die Ökonomie Taiwans vor und Mara führte uns in das Bildungssystem ein. Das Highlight des Abends bot sich uns, als ein Forscher der Station uns sein Teleskop vorführte und uns seine beeindruckenden Fotos des Jupiters zeigte. In entspannter Atmosphäre erklärte uns Pia noch die verschiedenen Religionen die in Taiwans Bevölkerung vertreten sind. Gerade klingt der Tag in geselliger Runde mit landestypischen Snacks aus.

Johnny bei der Arbeit

Morgen steht uns nach dem Abstieg zu den Bussen eine lange Fahrt nach Kenting bevor, wo uns wieder heiße Temperaturen im Regenwald erwarten. Beim Blick auf die Temperaturen in Münster genießen wir auf jeden Fall unseren letzten Abend hier auf dem Mount Lulin bei angenehmen 15 Grad.

Über Affen und Missverständnisse

Nach dem Frühstück in Xitou haben wir uns auf den Weg in noch höhere Regionen zum Mt. Lulin gemacht. Da der Plan war, uns dort selbst zu verpflegen, gab es auf dem Weg erst einmal einen Stop im Supermarkt und am Obststand und es wurden reichlich Leckereien eingekauft. In gemütlichem Tempo ging es dann noch etwa zwei einhalb Stunden über Serpentinen und durch kleine Dörfer und Felder durch die Berge. Ständig begleitet von Steinschlagwarnungsschildern und Geröllen links und rechts der Straße gab es doch noch einen kleinen Schreck: im vorderen Auto war plötzlich ein lauter Knall zu hören, alle Mitfahrer erschraken und es wurde vermutet, dass ein Stein auf das Dach gefallen war. Leicht verängstigt wunderten wir uns jedoch um das Geräusch des Knalls, da es sich eher nach einem platzenden Luftballon anhörte. Nach näheren Untersuchungen über die Ursache des Knalls kam Erleichterung und Gelächter auf, denn es stellte sich heraus, dass er von einer Chipstüte stammte, die aufgrund des Druckunterschiedes geplatzt war.

An der Lulin Lodge angekommen, wartete eine Überraschung der anderen Art auf uns: die Lodge war von (selbstbezeichneten) „governmental people“ bereits unter Beschlag genommen und bis aufs letzte Bett belegt. Da war wohl trotz mehrfacher Nachfrage und Bestätigung per Email etwas schief gelaufen…

Während Professor Klemm über Telefon versuchte, die Situation zu klären, haben wir Studis schon mal einen Teil unserer Einkäufe verzehrt und ein Muntjak beobachtet, das in der Nähe ganz entspannt am grasen war. Schon nach kurzer Zeit ging noch einer unserer „tierischen“ Hoffnungen in Erfüllung: ein Affe fand uns wohl spannend und kam uns bei der gegenseitigen Beobachtung recht nahe. Das war natürlich ein willkommenes Fotomotiv!

Jetzt reichts mit Fotos!

Etwa eine halbe Stunde später hatte sich auch das Missverständnis mit unseren Schlafplätzen geklärt. Statt in der Lodge standen nun oben am astronomischen Observatorium Betten für uns bereit. Also Rucksäcke umgepackt, Pferde gesattelt und hoch auf den Gipfel gewandert! Schneller als gedacht oben angekommen, war die Begeisterung bei allen spürbar. Da der Gipfel in der Wolke lag, wurden erst einmal keine größeren Wanderungen unternommen und stattdessen vor dem Abendessen das Referat von Clara über das Klima in Taiwan gehört. (Hier oben werden wir luxuriöser Weise bekocht. Also gibt es das eingekaufte Essen eben später…)

Auf dem Weg nach ganz oben

Nach dem leckeren Essen gab es noch zwei weitere Referate: eins von David über Luftverschmutzung in Taiwan und eines über die Sprachen der Insel von Mira. Nun sitzen wir in gemütlicher Runde noch im hauseigenen Wohnzimmer und genießen den Abend. Gleich geht es noch einmal raus, Sterne gucken. Mit etwas Glück lässt sich heute noch Jupiter am Himmel beobachten…

Nebelforschung in Xitou

Nach dem vergleichsweise ruhigen Anreisetag gestern ging es heute von einem Programmpunkt zum nächsten. Gestärkt vom reichhaltigen Frühstücksbuffet mit vielen traditionell taiwanesischen Leckereien ging die Wanderung im Forschungs- und Erlebniswald pünktlich um 9 Uhr los. Der erste Stopp des Tages fand an einer Klimamessstation in der Nähe des Hotels statt. Dort sahen wir die Messgeräte, die die meisten von uns schon in Münster im Rahmen der Klimaübung selbst einmal aufgebaut haben, im Einsatz im subtropischen Gebirgswald.

Hier gab es eine kleine Theorieeinheit zu den Messmethoden, den Bedingungen vor Ort und ihren Ergebnissen und Daten von Prof. Klemm und dem ortskundigen Ranger Alan, der unter anderem auch die Station betreut. Danach ging es weiter hoch in den Wald. Beeindruckende Baumfarne und Epiphyten, sowie Zypressen und Bachläufe säumten links und rechts die Wege. Auch die Fauna beeindruckte alle Exkursionsteilnehmer*innen: riesige bunte Schmetterlinge, exotische Vögel und Eichhörnchen, die hier fast etwas zu zahm sind und neugierig die Touristen belagern. Nach einer etwa halbstündigen Wanderung erreichten wir den Höhepunkt der Wanderung, einen 40 Meter hohen Gerüstturm der für unterschiedliche Messungen der Uni Münster genutzt wird. Aktuell sind eine Doktorandin und zwei Studentinnen vor Ort und sammeln den Nebel, um ihn in auf seine Tropfengröße und chemische Zusammensetzung hin zu untersuchen.

Nun kam die Stunde der Wahrheit und fast alle Exkursionsteilnehmer*innen bestiegen nacheinander mutig den gerüstartigen Turm. Hier sahen wir sowohl die Kronenschicht der Bäume auf Augenhöhe und staunten 15 Meter höher über den atemberaubenden Ausblick auf die Berge und den subtropischen Wald. Noch beeindruckender wirkte die Landschaft durch den Nebel, welcher die Berge einhüllte.

Nachdem alle wieder sicher am Boden waren und ihr Lunchpaket verzehrt hatten, ging die Wanderung weiter und wir lernten etwas über den Muren- und Schlammlawinenschutz des Gebietes. Aufgrund der enormen Regenmassen passiert dies hier nicht allzu selten. Deshalb haben die Ranger vor Ort unterschiedliche Systeme installiert, um die umliegenden Wälder und eine weiter unten gelegene Jugendherberge zu schützen.

Als wir am Nachmittag zurück im Ort waren, organisierte Kerstin für uns eine Teezeremonie im Teeladen des Vertrauens. Dies war eine willkommene Pause für die Exkursionsteilnehmer*innen, da unser Rückweg von einem Regenschauer begleitet wurde. Verschiedene grüne und schwarze Teesorten der Region wurden traditionell aufgekocht und verköstigt. Auch ein besonderer Kaffee der Region wurde mit einer speziellen Methode, der Perkulation, zubereitet und durfte probiert werden. Das besondere Aroma traf auf Begeisterung.

Nach dieser Stärkung und nachdem sich alle mit Tee für Zuhause eingedeckt hatten, ging es in den Seminarraum. Hier hörten wir die Referate von Linda und Moritz. Passend zum Tag ging es um CO2-Aufnahme subtropischer Ökosysteme sowie um Nebel und Nebelforschung.

Direkt im Anschluss wurden wir zum Abendessen eingeladen. Es gab typische Taiwanesische Spezialitäten und die Gastfreundlichkeit und Warmherzigkeit unserer Gastgeber verstärkte wieder einmal unseren positiven Eindruck von den Leuten hier. Bei dem einen oder anderen Bier lernten sich alle noch einmal besser kennen und es wurde trotz der teilweise vorhandenen Sprachbarriere viel gemeinsam gelacht.

Morgen früh geht es wieder in die Busse, denn wir fahren zur Atmosphärenforschungsstation auf dem Mount Lulin. Hier werden wir die nächsten zwei Tage auf etwa 2600 Metern Höhe verbringen.

Von der Hauptstadt in die Berge

Nach dem Frühstück ging es heute samt Gepäck erstmal mit dem MRT (der Taiwanesischen U-Bahn) zum Haupteingang der National Taiwan University, der NTU. Dort wurden wir mit den ausgeliehenen Bussen abgeholt. Schon das war ein kleines Organisationskunststück: Parkplätze sind rar gesät in Taipeh, besonders für zwei Busse. Aber dank der Hilfe eines Taiwanesischen Professors der Uni haben wir die Sondererlaubnis bekommen, die Busse vor der Uni zu beladen. Da gab es dann auch nach dem Überreichen des Gastgeschenkes das erste Gruppenfoto des Tages.

Während der Autofahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von der vielfältigen Landschaft des Taiwans. Die Stadt Taipeh selbst ist schon überraschend grün, dafür dass es sich dabei um eine Millionenstadt handelt. Je weiter man jedoch rausfährt, desto dichter werden die Wälder. Im Westen des Landes wechseln sich diese mit Großstädten und Industrie in der Landschaft ab. Zwischendurch hat man vom Highway aus sogar Ausblick auf das chinesische Meer im Hintergrund. Nach ca. 2 Stunden, einem typisch Taiwanesischen Mittagessen inklusive Huhn aus der Feuertonne und einem Kaffeestop ging es eine Serpentinenstraße hoch zu unserer zweiten Station der Exkursion: Xitou.

Dieser Ort liegt etwa in der Mitte der Berge, die sich von Norden nach Süden über die ganze Insel ziehen. Hier liegt auf etwa 1200 Metern ein von der NTU genutzter Forschungs- und Versuchswald, der auch als Naherholungsziel unter den Taiwanern beliebt ist. 1902 unter der japanischen Regierung etabliert, dient er heute noch der Forschung in verschiedenen ökologischen Bereichen. Aber auch Schulklassen erleben hier die Natur ihres Landes hautnah.

Da wir erst relativ spät angekommen sind (und es hier bereits um 19:00 Uhr dunkel ist) und es in Strömen geregnet hat, verlegten wir den ersten Waldspaziergang auf morgen. Stattdessen gab es die ersten zwei Referate: die Geologie Taiwans von Jan und die Geschichte des Landes von Philipp.

Wegen des späten und sehr reichlichen Mittagessens entschieden wir uns gegen ein richtiges Abendessen, und der Abend fand bei einem reich gedeckten Obsttisch mit lokalen Früchten wie Mango, Drachenfrucht und Papaya und Taiwanesischem Bier einen gemütlichen Ausklang. Dazu wurde von Kerstin noch eine Spezialität gereicht: handgepflückter und -gerollter Tee aus der Region.

Morgen früh schauen wir uns den 40 Meter hohen Messturm in Wald an. Hier wird die nächsten vier Wochen von einer Doktorandin, einer Master- sowie einer Bachelorstudentin der WWU Nebel gesammelt und erforscht.

Fahrrad- oder Schwimmtour?

Nachdem der Taifun glücklicherweise im Osten Taiwans vorbeigezogen ist und alle glücklich gelandet sind, startete die Exkursion heute offiziell mit einer Fahrradtour (wie es sich für waschechte Münsteraner*innen gehört). Nach dem die Fahrräder ausgeliehen und eingestellt waren ging es bei strahlendem Sonnenschein, gefühlten 35°C und 82% Luftfeuchte als erstes zum nahegelegenen Guangdu Tempel, welches der einzige Tempel ist, den wir auf dieser Exkursion als Gruppe besichtigen werden. Dafür ist er umso beeindruckender und einer der größten Tempel Taiwans. 1712 gebaut war der Tempel hauptsächlich der Gottheit Mazu gewidmet. Heute dient er der Anbetung verschiedenster lokaler und auch Buddhistischer Heiliger. Diese Anbetung wird hier auch gelebt. So wird an den verschiedensten Stellen im Gebäude gebetet, Räucherstäbchen angezündet und Papiergeld für die Verstorbenen verbrannt. Aus den oberen Stockwerken und dem Terassengarten hinter dem Hauptgebäude hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt und die umgebenden Mangroven, die als Hochwasserschutzgebiete angelegt sind.

Zurück auf den Fahrrädern gab es schon kurze Zeit später den nächsten Halt in dem zuvor angesprochenen Hochwasserschutzgebiet und einen kleinen Theorieinput. Die Landschaft um Taipeh dient zu großen Teilen dem Hochwasserschutz. Neben den weltweit bedrohten Mangroven gibt es hier auch Deiche, um die bei einem Taifun oder Gewitter niedergehenden Wassermassen aus Taipeh aufzunehmen und abzuleiten. In dem bis zu drei Meter hohen Schilf wurden von der Uni Münster auch schon Messungen mit der Eddy-Kovarianz-Methode durchgeführt. Subtropische Sumpflandschaften wurden bisher nur wenig erforscht und die Münsteraner Forschung an den hiesigen Methanflüssen deutet darauf hin, dass sie eine bedeutende Rolle in der Debatte um den Klimawandel darstellen könnten. Der damals gebaute Messturm liegt heute jedoch brach…

Nach diesem Zwischenstopp ging es dann etwas weiter zu unserem eigentlich letzten Halt auf der Fahrradtour, einem Fährhafen mit kleinen Marktständen, die verschiedenste Leckereien, wie frittierten Tintenfisch am Stiel, anzubieten hatten. Schnell war jedoch klar: wir wollen noch weiter fahren! Also fuhren wir noch einmal ca. 6 km weiter zu einem zweiten Hafen.

Als wir uns auf den Rückweg Richtung Innenstadt begeben wollten, taten sich in der Ferne bereits mächtige Unwetterwolken auf und die Hochhäuser begannen im Regen zu verschwinden. Da die Fahrräder abends zurückgegeben werden mussten, gab es nur eine Möglichkeit: auf in den Regen! Jedoch war es einigen von uns etwas unangenehm weiterzufahren als die ersten Blitze über uns am Himmel zuckten. Daher stellten wir uns unter und warteten das Gewitter ab. Nachdem das Gewitter vorbei war, der Regen aber nicht nachlassen wollte, fuhren wir schließlich durch den strömenden Regen in Richtung Fahrradverleih. Als wäre der Regen von oben nicht genug gewesen, standen wir auf einmal knietief im Wasser, da sich der Farradweg an einigen Stellen in einen kleinen Fluss verwandelte. Da half nur noch schieben oder strampeln.

Gut gelaunt und pitschnass kamen wir letzendlich am Fahrradverleih an und als wir die Fahrräder wieder abgegeben hatten, ließ prompt natürlich auch der Regen nach. Mit der Metro ging es dann zurück zum Hostel und da durch den Regen die Temperaturen um ein Mü abkühlten fand der Abend einen gemütlichen und angenehmen Ausklang auf der Terrasse.

Morgen werden dann die Kleinbusse ausgeliehen und es geht weiter zum circa 3 Stunden entfernten Xitou!

Es kann losgehen!

Geimpft und mit reichlich Sonnen- und Mückenschutz im Gepäck geht es am Sonntag endlich los: Taiwan. „Wo liegt das genau nochmal?“, hat man oft zu hören bekommen. Die Republik China, wie es offiziell heißt, ist ein Inselstaat vor der Südostküste Chinas. Jedoch unterscheiden sich die beiden Länder mehr, als es der Name zunächst vermuten lässt. Natürlich ist der Einfluss des großen Nachbarn deutlich spürbar, nicht zuletzt, weil die meisten Menschen in Taiwan Nachfahren von Einwanderern vom chinesischen Festland sind. Jedoch hat das Land in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das „Taiwan-Wunder“ erlebt und eine ganz andere Entwicklung als sein Nachbar gemacht. So haben wir es uns zumindest sagen lassen. 

Wir – das ist eine Gruppe von 16 Studierenden der Geographie und Landschaftsökologie aus den verschiedensten Semestern der Uni Münster. Unter der Leitung von Prof. Dr. Otto Klemm, der zum dritten Mal eine Exkursion nach Taiwan anbietet, aber selbst schon unzählige Male zuvor dort war, begeben wir uns nun auf eine Rundreise. Nachdem wir alle die Anreise alleine oder in kleinen Gruppen antreten oder bereits angetreten haben geht es ab Sonntag dann von der Millionenmetropole Taipeh im Norden aus mit Kleinbussen bis zum Kenting Nationalpark, der den südlichsten Punkt darstellt. 

Der Schwerpunkt wird auf verschiedenen klimatologischen Themen liegen, allerdings wird das Kennenlernen der Kultur und der Landschaft und Menschen nicht zu kurz kommen. In den zwölf Tagen unserer Reise werden wir unter anderem Atmosphärenforschung am Mt. Lulin auf fast 3000 m ü.NN kennenlernen und uns auf den beeindruckenden Shakadaang-Trail im Taroko Nationalpark begeben. Eine Schnorcheltour im malerischen Süden der Insel darf natürlich auch nicht fehlen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

Was das Wetter angeht, sind tagsüber schwüle 34 °C zu erwarten und ein tropischer Sturm hat sich auch schon für diesen Donnerstag angekündigt, den wir mit der Exkursion voraussichtlich knapp verpassen werden. Es wird auf jeden Fall spannend!

Vorausgesagter Verlauf des Taifuns, Quelle: https://www.cwb.gov.tw/, bearbeitet